G26.3 Untersuchung (Feuerwehr): Alle Anforderungen & optimale Vorbereitung

Die G26.3 Untersuchung: Dein Ticket für den Atemschutzeinsatz

Was ist die G26.3 und warum ist sie so wichtig?

Wer bei der Feuerwehr, im Rettungsdienst oder in der Industrie unter schwerem Atemschutz arbeiten will, kommt an der G26.3-Untersuchung nicht vorbei. Sie ist der medizinische Nachweis, dass du körperlich fit genug bist, um im Einsatz unter hoher Belastung und mit Atemschutzgerät zu arbeiten. Die Anforderungen sind hoch – und viele scheitern nicht an mangelnder Motivation, sondern an fehlender Vorbereitung. Als Personal Trainer und Leistungsdiagnostiker habe ich zahlreiche Feuerwehrleute und Bewerber auf die G26.3 vorbereitet. In diesem Beitrag erfährst du, was dich bei der Untersuchung erwartet, welche Anforderungen du erfüllen musst und wie du dich optimal vorbereitest.

Die Anforderungen im Detail: Das musst du bei der G26.3 leisten

Das Belastungs-EKG: Wie viel Watt musst du treten?

Das Herzstück der G26.3 ist das Belastungs-EKG auf dem Fahrradergometer.

Anforderungen:

  • Männer unter 40: 2,5 Watt pro kg Körpergewicht (mind. 200 Watt)
  • Männer über 40: 2,0 Watt pro kg Körpergewicht (mind. 150 Watt)
  • Frauen unter 40: 2,0 Watt pro kg Körpergewicht (mind. 150 Watt)
  • Frauen über 40: 1,5 Watt pro kg Körpergewicht (mind. 100 Watt)

Praxisbeispiel:
Ein 90-kg-Mann unter 40 muss mindestens 225 Watt treten – das ist eine echte Herausforderung, vor allem bei Übergewicht.

Die maximale Herzfrequenz: Wo liegen die Grenzwerte?

Während des Belastungstests darf die Herzfrequenz bestimmte Werte nicht überschreiten.

  • Faustformel: 220 minus Lebensalter = maximale Herzfrequenz
  • Bei Überschreitung oder auffälligem EKG wird der Test abgebrochen.

Weitere Untersuchungen: Lungenfunktion, Sehtest, etc.

Neben dem Belastungs-EKG werden Lungenfunktion, Blutdruck, Sehkraft und allgemeine Fitness geprüft.

Tipp:
Auch ein zu hoher BMI (über 30) kann zum Ausschluss führen, da das Risiko für Herz-Kreislauf-Probleme steigt.

Die häufigsten Hürden und wie du sie meisterst

Problem 1: Übergewicht und der BMI

Je mehr du wiegst, desto mehr Watt musst du treten. Viele scheitern nicht an der Ausdauer, sondern an der schieren Kraft, die nötig ist, um das eigene Körpergewicht zu „bewegen“.

Lösung:
Gezieltes Ausdauer- und Krafttraining, kombiniert mit einer Ernährungsumstellung, hilft, Gewicht zu reduzieren und die Leistungsfähigkeit zu steigern.

Problem 2: Der „Hochpulser“

Manche Menschen haben von Natur aus eine höhere Herzfrequenz. Das kann beim Belastungstest zum Problem werden, auch wenn die Fitness stimmt.

Lösung:
Regelmäßiges Ausdauertraining senkt den Ruhe- und Belastungspuls. Entspannungsübungen und gezielte Regeneration helfen zusätzlich.

Praxisbeispiel:
Ein Bewerber, der anfangs immer am Puls scheiterte, schaffte es nach 3 Monaten gezieltem Training und Gewichtsreduktion problemlos durch die G26.3.

Dein 3-Monats-Plan zur optimalen Vorbereitung auf die G26.3

Schritt 1: Ist-Zustand ermitteln (Leistungsdiagnostik)

Lass deine aktuelle Leistungsfähigkeit professionell testen – z.B. mit einer Spiroergometrie. So weißt du, wo du stehst und welche Bereiche du gezielt trainieren musst.

Schritt 2: Individuellen Trainingsplan erstellen (Ausdauer, Kraft)

Kombiniere Ausdauertraining (Rad, Laufen, Schwimmen) mit gezieltem Krafttraining für Beine, Rumpf und Rücken.

Tipp:
Trainiere mindestens 2–3 Mal pro Woche, steigere die Intensität langsam und baue regelmäßig Belastungstests ein.

Schritt 3: Ernährung anpassen (Gewichtsmanagement)

Reduziere Zucker, Fertigprodukte und Alkohol. Setze auf viel Gemüse, Eiweiß und gesunde Fette.

Praxisbeispiel:
Ein Klient, der 8 kg abnahm und gezielt trainierte, bestand die G26.3 mit Bravour – und fühlte sich fitter als je zuvor.

Fazit: Mit der richtigen Strategie sicher durch die G26.3

Die G26.3 ist anspruchsvoll, aber mit gezielter Vorbereitung machbar. Wer frühzeitig startet, regelmäßig trainiert und auf Ernährung und Regeneration achtet, hat beste Chancen auf Erfolg.
Mein Tipp: Lass dich professionell testen, erstelle einen individuellen Trainingsplan und bleib dran – dann steht dem Atemschutzeinsatz nichts mehr im Weg.

Handlungsaufforderung:
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