Functional Movement Screen

Schwachstellen finden mit einer Bewegungsanalyse

Sie als Sportler kommen höchstwahrscheinlich ohne körperliche Einschränkungen durch den Alltag. Oder ziept und zwackt es doch mal an der einen oder anderen Stelle?

Der „Functional Movement Screen“ ist ein standardisiertes Verfahren mit dem ineffiziente Bewegungsmuster entdeckt werden können.

Schwachstellen im Bereich „Mobilität“ und „Stabilität“ sollen so erkannt werden, um im Trainingsprogramm auf diese individuellen „Schwächen“ eingehen zu können.

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Schwachstellen und Dysbalancen im Körper finden

Koordination, Beweglichkeit, Kraft und Stabilität sollten im Optimalfall gleichermaßen ausgebildet sein. Schwachpunkte in diesen Bereichen können das Verletzungsrisiko erhöhen oder zu Überlastungsreaktionen führen. Nur so lassen sich Trainingsinhalte wirklich „funktionell“ gestallten. Letztendlich muss das Training inhaltlich auf die Problemstellungen des Sportlers ausrichtet sein. Das gelingt nur, wenn der Trainer auch Informationen zu den Schwachstellen eines Sportlers erhält und dann das Training eben genau darauf ausrichtet. So beinhaltet das funktionelle Trainieren eine Individualisierung der Trainingsinhalte, die Sie in Ihrem Trainingsaufbau berücksichtigen müssen.

Der Alltag im steht im Mittelpunkt

„Funktionell“ bedeutet im Alltag und im Training, dass alle an einer Bewegung beteiligten Muskeln und das gesamte Bindegewebe korrekt zusammen arbeiten. Dabei stehen die Belastung gemäß der Funktion Ihrer Muskulatur und die Berücksichtigung der Bewegungsachsen im Vordergrund. Funktionell wird ein Training erst durch das Berücksichtigen der anatomischen und physiologischen Grundbedingungen. Alltagsroutinen, sitzende Tätigkeiten und Vorverletzungen können dazu führen, dass Bewegungsabläufe von „außen“ betrachtet zwar „normal“ ablaufen, im „Inneren“ sind jedoch oft schon „Kompensationen“ und ineffiziente Muskelaktivitäten erkennbar. Gerade bei Schreibtischtätern neigt die Rückenmuskulatur oft zum „überkompensieren“ – das bedeutet, dass im Stehen die Rückenstrecker Aufgaben der „Hüftstrecker“ übernehmen. Infolge sprechen wir von der glutealen Amnesie, d.h. wir können die Gesäßmuskulatur nicht mehr bewusst ansprechen, die Oberschenkelrückseite verkürzt und Rückenschmerzen können die Folge sein.

Auf die genaue Bewegungsfunktion Ihrer Muskeln kommt es an

In der klassischen Anatomie, wird die Bewegung eines Muskels allein über den körpernahen Ursprung und den körperfernen Ansatz bestimmt. Wenn Sie beispielsweise Ihre Beinbeugemuskulatur betrachten, wird deren Funktion im Trainingsalltag häufig auf das Beugen des Beins im Knie reduziert. Betrachtet man den Bewegungsablauf hingegen funktionsorientiert, erkennt man, dass am Vortrieb nicht allein der Kniestrecker beteiligt ist. Der Grund dafür ist, dass der zweigelenkige Beinbeuger eben nicht einfach auf ein Beugen im Kniegelenk zu reduzieren ist. Nimmt man im „anatomischen Präparat“ einen „Muskel“ und zieht daran, erkennt man eine Fülle an Bewegungen und keine isolierten. Faszien und fasziale Strukturen trennen Muskeln nicht, sondern verbinden diese. Alles interagiert mit allem. All das müssen wir bei der Korrektur entsprechender Aktivierungsmuster berücksichtigen.

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