Trainingsbetreuung von Sportlern

Trainingsbetreuung – Hier berichten unsere Kunden, wie es Ihnen auf dem Weg zu Ihrem Ziel ergangen ist

Karo gewinnt die 24h von Duisburg 2018 als MTB-Solofahrerin

„Hallo Stephan!

Mein Wochenende war heiß, staubig und ein hartes Stück Arbeit…und ein absoluter Hammer! Platz 1 ist es geworden!!!

Danke nochmal für deine wertvollen Tipps!

Liebe Grüße Karo“

Der Bericht von Sebastian Lehman, Solo -Fahrer des DIMB-Racing Teams zum 8. 24h MTB-Rennen am Alfsee

Alfsee 24h MTB Rennen – oder auch: „Wenn der Wettergott ein Arschloch ist“

Das 24h Team Event am Alfsee steht an und ich finde mich bei sengender Sonne und gut 30 Grad neben Marie, Christoph und Orm in der Startaufstellung der Solofahrer wider. Der Kommentator heizt das Publikum an und geilt die Masse mit sensationstriefenden Ankündigungen an. Die Solostarter werden als die wahren Gladiatoren im Spektakel rund um den Alfsee angekündigt. Leise aber unnachgiebig meldet sich der innere Schweinehund zu Wort und fragt mich berechtigterweise, was genau ich hier eigentlich mache…

Rückblick: 05. November 2017

Im MTB News Forum meldet sich unser Teamchef Ingmar mit einer Abstimmung zum 24h Team Event 2018. Wo genau wir uns den Körper zerschinden wollen, soll sich hier entscheiden. Die Mitglieder stimmen ab und der Alfsee gewinnt. Ab jetzt steht fest: Ich werde 2018 zum ersten Mal als Solofahrer an den Start eines 24h Rennens gehen.

So ein Soloritt will vorbereitet sein und ich habe ja noch einiges an Zeit. Also erstmal einen Plan zu Recht legen und das Material vorbereiten. Direkt zu Jahresbeginn 2018 lasse ich mein Bike auf meinen Körper anpassen und mache eine Leistungsdiagnostik. Noch während ich schweißgebadet und nach Luft japsend über dem Lenker des Ergometers hänge teilt mir der Testleiter unbarmherzig mit, dass ich für ein 24h Soloritt überhaupt nicht vorbereitet bin. Von allen Sportlern, die er in seiner Datenbank hat, belege ich den vorderen Teil – allerdings vom hinteren Drittel… Somit gilt für mich ab dem 3. Januar 2018 Ausdauertraining, wann und wo immer möglich.

Das neue Jahr bringt mir also viel Zeit, zunächst auf dem Ergometer und ab Februar auch auf dem Bike ein. Mir wird irgendwie schnell klar, dass sich Ausdauersport mit einer 50-Stunden Woche nicht besonders gut verträgt. Daher rolle ich vor der Arbeit 1 Std mit Intervallen und am Wochenende dann deutlich länger im GA-Bereich durch die Landschaft. Alles in allem schaffe ich so immerhin gut 3.000km und 30.000hm bevor es an den Alfsee geht.

Zurück ins hier uns heute

Das Publikum zählt die letzten Sekunden runter, der Startschuss knallt um 14:10 Uhr und insgesamt rund 130 Solofahrer und -Fahrerinnen machen sich auf, 24 Stunden um den Alfsee zu kurbeln. Einige besonders motivierte Exemplare knallen direkt im Renntempo los – Kette rechts und Gummi geben. Irgendwie hat denen keiner gesagt, dass sie einen ganzen Tag und eine Nacht Zeit haben, sich ihrer Leidenschaft nach völliger Ermattung hinzugeben.

Sei es drum, Christoph und ich kurbeln erstmal ganz locker los und versuchen den Puls nicht unnötig über den GA-Bereich zu bringen. Die Strecke ist insgesamt eher leicht, allerdings mit ein paar fiesen Stellen, an denen man aufpassen muss. Auch hier haben einige Fahrer beim Briefing nicht aufgepasst und finden sich kurze Zeit später unfreiwillig irgendwo in einem Busch oder einen Abhang herunter kullernd wider. Und dann wären da noch die Deiche… Eigentlich ist es in diesem Teil Deutschlands eher flach. Man könnte auch sagen wer hier morgens aus dem Fenster schaut, der sieht schon von Weitem, wer Mittags zu Besuch kommt. Aber der Alfsee ist nun mal umgeben von hohen Deichen. Als Berge würde ich sie zwar nicht bezeichnen, dafür geben die Auf- und Abfahrten, die pro Runde bestimmt 8-10 Mal zu überwinden, sind 1a Rampen ab. Daher Obacht bei der Bedienung der Schalteinheiten. Die kleinsten Gänge sind gefragt wie selten, damit man ohne Puls 190 oben ankommt. Doch schon auf der ersten Runde ergibt sich auch hier ein Bild des Elends – einige Fahrer malträtieren ihr Material aufs Übelste und schalten unter Maximallast mitten in der Steigung nochmal schnell 3 oder mehr Gänge runter. Kaum ein Bike lässt sich diese Behandlung lange gefallen und so scheppert und knallt es an allen Ecken und Enden. Kettenrisse, Schaltwerksabrisse und Umwerfer-Defekte ohne Ende. Der Alfsee zeigt seine Zähne und reihenweise schiebende Radler mit gequälter Miene prägen ab nun das Bild des Rennens.

Aber nicht nur die Strecke macht den Fahrern zu schaffen. Auch das Wetter tut sein Übriges hinzu. Unbarmherzig brennt die Sonne vom Himmel. Dazu gibt es nur wenige schattige Stellen, sodass sicher 80% der 12km-Schleife in der Sonne verbracht werden. Gut für die Sonnencremeindustrie, schlecht für den Hobbysportler. Unter meinem Helm kocht es. Ich hab Kopfschmerzen, wahrscheinlich weil sich der Schweiß nicht schnell genug durch die Poren pressen kann und der Überdruck die Schädeldecke zu spalten droht. Nach 3 Stunden Fahrzeit und vier absolvierten Runden mache ich daher einen ersten kurzen Stopp, esse etwas und mache mich dann auf die nächsten Runden auf. Weitere 3 Stunden später habe ich 8 Runden und etwa 100km Strecke auf der Uhr. Die Hitze allerdings zehrt an Körper und Geist. Hinzu kommt der Staub, der sich zusammen mit Schweiß und Sonnencreme auf der Haut zu einer braunen Putzschicht verbindet. Ich sehe nicht nur aus wie sau ich fühle mich auch so. Wie ein geprügelter Hund schleiche ich durch das Fahrerlager und mache mich auf den Weg zum Teamzelt. Es gibt sicher viele Begriffe für meinen Körperzustand, aber ich denke „leer“ trifft es am besten. Ich bin leer – ausgeschwitzt, durchgegart und nur noch mit einer Restmenge Energie ausgestattet, die es mir erlaubt, eine Banane zu schälen ohne mir weh zu tun… Wieder meldet sich der innere Schweinehund zu Wort und gibt mir den Tipp, den quatsch doch einfach zu lassen, unter die Dusche zu gehen und mein Wochenende wie jeder Normalbürger im Sommer vor dem Grill zu verbringen…

Hier sitze ich also auf dem Rasen vor dem Teamzelt, schlaff wie eine alte Spreewaldgurke, mit leerem Blick, müde auf einem Brot rumkauend. Meine Frau schaut mich sorgenvoll an und würde mir wohl auch am liebsten den Ratschlag geben, diesen Irrsinn abzubrechen. Würde es unser Team und die geniale Vorbereitung seitens Ingmar Hoetschel und Marko Trutschel nicht geben, ich wäre wohl drauf und dran gewesen eine zumindest seeeehr lange Pause zu machen. Aber dann taucht ein guter Geist auf. Er heißt Stephan Erdmann, seines Zeichens Chef von bewegungsfelder, und ein Experte in Sachen körperlicher Fitness. Er redet mir gut zu und meint, dass er mich schon wieder hinbekommt. Dabei wedelt er fröhlich mit einer Art Mini-Nudelholz und bittet mich, mein Bein auf seinem Oberschenkel abzustützen. Was jetzt folgt ist nicht ganz jugendfrei. Und wer gutes Kopfkino liebt sollte jetzt mit dem Lesen besser aufhören. Stephan rollt mit seinem Folterwerkzeug erbarmungslos auf meiner Wade hin und her. Wer sonst gerne seine Freizeit in SM-Etablissements zubringt, der wir sicher als angenehme Tagesgestaltung empfinden. Ich jedoch quieke wie ein Schwein – scheiße, tut das weh! Was zum Teufel er mit meinem Körper macht und warum er mich so quält will ich wissen. Trocken gibt der Experte „Faszientraining“ zu verstehen und fügt noch ein mahnendes „No Mimimi“ hinzu. Nachdem auch das andere Bein die Tortur hinter sich gebracht hat, bin ich froh, dass ich nicht vor lauter Schmerz in die Ecke gekotzt habe. Stephan übergibt mich an seinen Kollegen Patrik Werner, der mit noch die Waden und Schultern durchknetet. Auch dies tut weh, aber irgendwie ist mir das jetzt auch egal. Schlimmer kann es eh nicht mehr werden.

45 Minuten später habe ich mich etwas frisch gemacht und bin mehr oder weniger bereit zum Weiterfahren. Es ist kurz vor 22 Uhr und auf der Strecke herrscht Beleuchtungspflicht. Die Sonne ist untergegangen und die Temperatur ist deutlich erträglicher als noch vor wenigen Stunden. Schauen wir also mal, was die Nacht bringt. Los geht es auf die nächsten Runden, diesmal im Schein meiner Leuchte. Dazu habe ich Musik über eine Bluetooth-Box laufen und halte mich damit wach. Die erste Erkenntnis: Geil, mit Musik läuft´s besser. Die zweite Erkenntnis: Meine Beine fühlen sich an wie neu. Die vermeintlichen Folterknechte erweisen sich als wahre Zauberer und so drehe ich munter meine Runden. Es folgen die wohl schönsten Stunden, die ich seit langem auf dem Bike verbracht habe. Die Beats geben den Rhythmus vor und die Beine kurbeln im Takt. Im Kopf herrscht absolute leere – aber auf eine positive Art und Weise. Vom Arbeitsalltag mit all seinem Stress bin ich Galaxien weit entfernt. Nach jeder Runde halte ich kurz an unserem Solofahrer Team-Tisch, denn hier hat Captain Ingmar zum Festmahl geladen. Immer stehen unsere Flaschen frisch gefüllt am Platz, Riegel liegen griffbereit. So muss man die Strecke als Solofahrer nicht verlassen, sondern kann sich aufs Fahren konzentrieren. Bei allem drum-herum ist es genau dieser Support, der uns das Leben leichter macht und uns zu großem Dank verpflichtet. Geil, was für ein gut funktionierendes Team wir haben!

Um 1 Uhr schalte ich zum ersten Mal die Lampen aus und gehe zurück zum Teamzelt. Essen, eine kurze Dusche und frische Klamotten lassen mich einem zivilisiert lebenden Menschen etwas ähnlicher werden. Ingmar hat die Rundenzeiten im Blick und als er mir mitteilt, dass ich bereits auf Platz 22 liege, fasse ich den Entschluss, nicht lange zu Schlafen sondern die Nacht durchzufahren.

Nach knapp 30 Minuten Power Nap gehe ich wieder auf die Strecke. Es ist 2:30 Uhr und der Betrieb ist deutlich zurück gegangen. Schon nach kurzer Zeit bin ich wieder im Rhythmus und drehe meine Kreise. Immer mal wieder bleibt ein Fahrer bei mir und genießt die Abwechslung, die meine Musik in die ansonsten totenstille Dunkelheit bringt. 4:30 Uhr, der Tag bricht an und auf die Strecke kehrt das Leben zurück. Nach der kurzen Phase der Dunkelheit kann man nun wieder in die Gesichter der Fahrer blicken und man sieht, dass Strecke, Wetter und Anstrengung Spuren bei einigen Fahrern hinterlassen haben. Um 5:30 Uhr gehe ich wieder von der Strecke. Auf der Uhr stehen knapp 200 km und mir geht´s erstaunlich gut. Ingmar teilt mir mit, dass ich mich bis auf Platz 15 vorgefahren habe. Also wieder Essen, etwas frisch machen und kurz die Beine durchkneten lassen.

Gerade sind die Beine wieder fit, zeigt der Wettergott, dass er heute keinen Humor hat – schon gar keinen trockenen, denn es beginnt zu regnen. Also beschließe ich, den Schauer mit einem weiteren Power Nap zu überbrücken. Als es um 7 Uhr aber noch immer regnet und das sogar ausgesprochen heftig, beginnt der Kopf zu arbeiten. Auf Nachfrage teilen mir unsere Jungs vom Vierer-Team mit, dass sich die Strecke inzwischen komplett gewandelt hat. Die Wiesen am Deich haben sich zu Rutschbahnen verwandelt, an Fahren ist hier kaum noch zu denken. Das Regenradar bestätigt meine Befürchtung und lässt verlauten, dass der Regen vor 10Uhr nicht aufhören wird…

Ich wäge also die Alternativen ab, denke drüber nach, andere Reifen mit mehr Grip aufzuziehen, verwerfe aber diese Option. Die Nacht ohne Schlaf und 200km sind auch an mir nicht spurlos vorbeigegangen. Auch wenn sich die Beine noch für 50 oder mehr Kilometer eignen, überwiegt doch die Vernunft. Jetzt noch einen Sturz und eine Verletzung zu riskieren würde das tolle Erlebnis mit einem dunklen Schatten überziehen. Und so treffe ich die Entscheidung, es bei dem Erreichten zu belassen, meine Sachen zu packen und mich auf den Weg zurück in die Heimat zu machen. Am Ende lande ich dennoch auf Platz 39, obwohl ich ab 5:30 Uhr nicht mehr gefahren bin.

Alles in allem war dieser erste 24h Soloritt für mich eine grandiose Erfahrung. Einen Riesenanteil hieran hat auch unser Team. Ingmar hat sich als Team Captain absolut genial um unser Lager, Versorgung, Motivation und unsere Bikes gekümmert. Dazu hat Stephan und sein Team unsere Regeneration exzellent gefördert und so erst die großen Distanzen ermöglicht. Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank! Und dann durfte Marie Peukert als zweitplatzierte bei den Solo-Damen auch noch einen Pokal mit nach Hause nehmen – herausragend!

Für mich wird es sicher nicht der letzte 24h-Einsatz gewesen sein. Ein weiteres Team Event von diesem Format in 2019 wäre der Hammer. Meinem Körper graust es sicher davor, aber im Kopf haben die Planungen längst begonnen…“

Der Rennbericht des DIMB 4er Teams vom 8. 24h MTB-Rennen am Alfsee

 

„Steigen wir einfach weiter hinten ein also im Winter 2017.

Als klar war das wir auch 2018 wieder ein 24h Teamevent fahren wollen, wollte ich eigentlich nur mit Stefan Große im 2er fahren. Als sich dann Christopher zum Solo fahren anmeldete und Matze auch Intresse anmeldete hatte ich schon den Masterplan für einen starken 4er Renntrupp geschmiedet.
Die Kollegen konnten auch direkt überzeugt werden und so hatten wir im Winter auch eine ordentliche Motivation, was sich im #Winterpokal sehr positiv auswirkte.

Die ersten Renneinsätze der Teilnehmer versprach auch das wir um das Podium mitfahren werden.
Irgendwann kam mir dann die Idee Stephan Erdmann zu fragen ob er uns mit seinem Team vom bewegungsfelder für das Rennen unterstützen kann. Ich kannte Ihn schon durch das Team ( WÜSTER HERING RC Tornado 1994 Rees e.V. ) vom Oliver Hering und wusste um seine professionelle Art und Weise.

Zum Rennen selbst möchte ich meine Ausführung eher kurz halten da Christopher und Matthias das Renngeschehen schon sehr gut zusammengefasst haben.

Ich reiste mit Marie schon am Freitag an. Wir hatten uns extra für das Wochenende einen Camper geliehen den auch Stefan mit uns nutze.
Als wir das Camp mit Ingmar und Christoph Werner aufgebaut hatten zauberte Ingmar Hoetschel noch ein paar Sponsoren Produkte von BRUNOX und Schwalbe tires aus seinem Abenteuer Camper/Jeep.
Leider konnte man Freitag die Strecke noch nicht komplett abfahren das verlegten wir dann auf Samstag und so genossen wir den Abend mit grillen und chillen.

Den Start wollte ich gerne fahre da ich das irgendwie mag. Obwohl ich rechtzeitig zum Start aufbrach musste ich mich dann doch noch etwas nach vorne mogeln. Aber so Stand ich direkt neben unseren stärksten Konkurrenten La Schmi vom Radsport Laurenz GmbH Racing Team. Wir kannten uns auch schon von diversen Rennen.
Im Startgetümmel tauchte auch Claudia Goldstrasz ab und zu auf die uns immer wieder mit Ihrer einzigartigen Art zum lachen brachte.

Als das Rennen freigegeben wurde gab es kein halten mehr, da man direkt am Anfang in das einzige Trailstück fuhr hieß es keine Lücken aufgehen lassen und leiden. Stephan Erdmann ermahnte uns zwar nicht zu sehr über der Schwelle zu fahren aber Start ist eben Start. Auf den wirklich langen Geraden musste man echt „tief“ gehen. Die Runden ging schnell rum und nachdem Stefan dann seinen Stint auch wahrlich wegbügelte lagen wir auf Platz 3…. Wie es weiter lief könnt Ihr in Matthias Bericht lesen!

Bericht Matthias König:
Dann will ich auch mal was zum besten geben.
Eins vorweg: Im 4er nimmt man die 24h irgendwie ganz anders wahr.

Nachdem ich am Freitag mit der Family auf dem Campingplatz eingetrudelt bin und unseren Camper bezogen habe, stand erstmal das Kennenlernen am Teamzelt an. Ingmar hatte uns hier einen sehr guten Platz gesichert und die Zentrale stand bereits. So war Zeit für Handshake, Grillen und etwas gepflegte Konversation, um die einsetzende Aufregung zu überspielen.

Am Samstag morgen ging es dann gemeinsam zum Track-Check. Der erste km der Runde war ganz nett, leider stapelten sich schon jetzt die ersten Fahrtechnik-Legastheniker an den wenigen Schlüsselstellen. Danach wechselten sich längere Geraden auf Buckelwiese oder Betonpflaster mit den schon angesprochenen kurzen Stichen am Deich ab. Dazwischen lag dann oftmals eine 90° Kurve. Es galt also den Schwung von der Gerade möglichst um die Kurve zu nehmen, damit war man schonmal halb auf dem Deich… dann noch den richtigen Gang drin haben und mit zwei bis drei beherzten Antritten bis hoch. Im Rennmodus hatte eine Runde ungefähr 30min… es standen also geschätzt 12 kurze aber heftige Einsätze auf dem Plan.

Um 14:00 ging es dann also los… nicht für mich, sondern für Marko, danach Stefan als drittes meine Wenigkeit und mit Christopher war der Zyklus komplett… oder auch nicht, denn in Runde 4 hatten wir direkt mit einem Kettenriss zu kämpfen.

Durch den Zeitverlust verloren wir über 10 Platze, die es dann galt mühsam wieder einzufangen.
Bei meinen ersten beiden Einsätzen war es brutal warm, dann kündigte sich langsam der Abend an und es wurde erträglicher. Pünktlich zur Dunkelheit hatte ich den Rundenverlauf gut im Kopf. Das hilft einfach, wenn man im Schein der Helmlampe die Strecke nur noch punktuell im Blick hat und so waren meine Nachtzeiten auch nur unwesentlich langsamer.
Mit dem einsetzenden Regen am Morgen änderten wir unsere Wechsel-Strategie. Nun spulten wir immer 2 Runden auf der immer schmieriger werdenden Strecke ab…

An den Deichen musste man immer wieder vom Rad, weil die Race-Pellen vergeblich nach Grip suchten. Auf den Geraden hieß es aber immernoch Kette rechts und an so viel Fahrern vorbei wie geht. Mit 32 bzw. 33min waren auch diese Zeiten im Rahmen. Beim nächsten und letzten 2-Runden Einsatz war die Strecke wieder besser in Schuss. Natürlich ist man in den engen Abschnitten immer mal wieder auf langsamere fahrer und Gruppen aufgefahren aber länger als eine halbe Minute hab ich eigentlich nie so zubringen müssen. Es fand sich meist eine Stelle zum gefahrlosen Überholen… kurze Ansage wo und zack vorbei, viele – gerade die Einzelstarter – machten auch von sich heraus Platz, wenn sie merkten, dass man von hinten ankam. Großen Dank dafür und ihr habt alle meinen größten Respekt!!!!

Nun verbringt man im 4er aber nur 6h auf der Strecke und demensprechend 18h im Lager. Und was wir hier in unserem Zelt an Betreuung erfahren durften, lässt sich eigentlich kaum beschreiben. Ingmar hat uns jeden Wunsch erfüllt und Stephan Erdmann mit seinem „Bewegungsfelder“-Team www.bewegungsfelder.de hat uns in den Pausen immer wieder topfit für die nächste Runde gemacht. Zuerst ein paar Supplements, etwas Zeit zum Frisch machen und dann die Faszien bearbeiten.
Eine gewisse sadistische Ader unterstelle ich Ihnen einfach mal, aber ich hatte zur Mitte des Rennens bessere Beine als vorher. Außerdem habe ich von den Jungs einige Tipps zum Thema Training/Stretching/Faszien bekommen, die mir auch im Alltag helfen. Nach der Quälerei konnten wir dann noch etwas bei Höhenluft auf der Liege abschalten und dösen, bevor die Ansage zum warm fahren auf der Rolle kam.
(das Zeitmanagement lief! Anmerk. von Marko nur ich trödelte ab und zu das liegt mir irgendwie im Blut)

Am Ende haben wir so 44 Runden gesammelt und uns wieder auf einen guten 4. Platz von 49 Teams vorgearbeitet.

Einen großen Dank nochmal an Teamchef Ingmar und Marko für die ganze Vorbereitung.
Cooles Teamevent, nette Leute… ich freu mich auf’s nächste Mal

Bericht Christopher:
Nachdem der Defekt schon erwähnt wurde jetzt ich und der 12 Gänge Adler der nimmer wollte.

Als ich Samstag anrollte machten sich die Kollegen grad auf in die Schnupperrunde, selbst erstmal das KFZ ausgeräumt
und bin ne Stunde später los, war ja noch nie dort. Einmal rumgucken muss schon sein.
Das lief auch alles ganz prima bis es kurz vor Ende der Runde einen Deich hoch einmal mächtig schepperte, die obere Schaltrolle war erstmal weg und der Schaltarm wand sich im Spagat um die Kassette, da guckt man recht sparsam aus der Wäsche.
Die Schaltrolle fand sich zum Glück 20m weiter im Gras wieder an, dann gings ins Camp mit dem kaputten Ding.

Nachdem die verbogene Schaltung am Gerät so gut wie möglich wieder zusammen war ging es dann für mich in die erste Rennrunde.
Sorgenloses schalten war (das ganze Rennen) aber nimmer drin, will garnicht wissen was sich die Fahrer um mich rum
manchmal so gedacht haben wenn es grad steil den Deich hoch mal ordentlich krachte.
So etwa bei der hälfte der Runde dann der totale Käse überhaupt, Kette hinten übergeworfen und vorn mit hochgezogen.
Nach zwei versuchen sie wieder aufzulegen hab ich erst geschnallt das ein Glied um 45° verdreht war, nix mehr mit fahren.
Da stand ich nun am so ziemlich weitesten Punkt der Runde, also Ingmar angerufen damit sich der nächste auf den Weg
zu mir macht, ich konnte nur schieben bzw. das Rad noch als Tretroller benutzen, bei 30° und Sonne auch nicht das schönste.
Irgendwann kam dann Marko angerauscht und nahm Nummer und Teamarmband mit, er musste ja wegen dem Defekt ne Ecke eher aufs Rad springen, der geplante Takt war erstmal dahin, nach nicht einmal 2h Renndauer.

Angekommen am Teamzelt war sogar schon ne neue Kette organisiert um das Gerät wieder Einsatzbereit zu bekommen,
es hielt dann auch zum Glück bis zum Ende alles durch.
Die weiteren Runden vergingen dann normal, mal eine mit viel und mal wenig Verkehr, Abends und Nachts dann aber sehr angenehm zu fahren bei kühleren Temperaturen.
Im nassen war dann an vielen Rampen auf den Deich nichtmehr viel mit fahren, aus dem ganzen Staub wurde glitschiger Pudding.

Schade das gleich am Anfang der Defekt alles umwarf, dass wurmt mich gewaltig, der dritte Platz wäre ohne das evtl. noch
in Reichweite gewesen, so wurde es ein guter vierter Platz.

Ein großes Dankeschön an Ingmar und Marko für die ganze Orga usw., ganz besonders Ingmar der sich die ganze Zeit mit
meiner krummen Schaltung beschäftigt hat, damit zum Technikdienst hin ist, getan und gemacht hat.
Lauter nette Leute, hat Spaß gemacht.

Fazit:
Auch 2019 werden wir ein 24h Teamevent durchführen und so Gott will auch wieder mit der Betreuung von bewegungsfelder „

Janinne Mlinarsky, Läuferin der SG Köln-Worringen, über ihre Leistungsdiagnostik im Januar 2017 bei uns.

„Das war heute ein sehr aufschlussreicher und interessanter Tag für mich.
Meine Leistungspyramide steht auf dem Kopf 😄😉 Das bedeutet: ich habe zu viel im aneroben Schwellenbereich trainiert.

Das heißt Trainingsplanumstellung: Mehr Sport im GA1 Bereich – Niedrige Herzfrequenz. Dadurch trainiere ich meine Grundlagenausdauer. Ein Fundament auf dem sich alles aufbaut.
Ich weiss … es haben so viele zu mir gesagt, du läufst immer nur schnell und ja ihr habt Recht ! 😂
Knallgas ist halt nicht Alles und manövriert einen schnell ins Übertraining.

Nach diesem aufschlussreichen Tag wird nun trainiert! 👍🏻💪🏼 Vielleicht auch nur als Übergangsjahr für 2019.
Die Zeit und das Training wird es zeigen.

Danke an Stephan Erdmann“

 

Ironman Hamburg 2017

11 Std. 24 min. – Das Wintertraining und Personal-Krafttraining haben sich wieder gelohnt .

Danke Stephan

Trondheim- Oslo 2017 – Den Store Styrkeprøven – Die große Kraftprobe über 543 KM

„Hallo Stephan,

ich bin dabei mich zu erholen, es war eine wüste Nummer in Norwegen. Wir haben brutto 24:39h und netto 19:16h benötigt. Ich hatte einen Speichenbruch und ein paar andere Problemchen, aber alles gut!

Was bleibt am Ende des Tages übrig?

  1. Ihr seid der ideale Partner für das Projekt gewesen, Trainingssteuerung und Ernährungsberatung waren auf den Punkt! Ich bin einen 28er Schnitt über 543km mit Durschnittspuls von 119 gefahren!
  2. Ich hatte am Ende noch Druck auf dem Pedal, obwohl seit 40h ohne Schlaf.
  3. Der Körper leistet Unglaubliches, wenn man mental stark ist. ( 5h auf dem Tomahawk zum Beispiel 😀)

Fazit: Danke an Dich und Dustin, ihr müsst mich jetzt nur noch Ende August durch die Schweizer Alpen bringen!

Liebe Grüße Karsten“

Leistungsdiagnostik für Läufer II

Ruhig Brauner – Leistungsdiagnostik,die 1te

Es war so weit. Samstag 14.01.2017. Auf nach Essen. Zusammen mit Peter meinem Abteilungsleiter und Freund zu Stephan Erdmann und den www.bewegungsfelder.de . Meine erste Leistungsdiagnostik fürs Laufen stand an. Etwas aufgeregt, ob der netten Atemmaske (ich fühle mich damit doch recht beklemmt) fuhren wir los, um Erkenntnisse darüber zu erlangen, wie wir in der Vergangenheit trainiert haben, wie unser aktueller Stand ist und wie wir in der nahen Zukunft trainieren müssen, um effizienter und schneller zu werden.

Ehrlich gesagt hatte ich mir von meinem aktuellen Fitnesslevel nicht allzu viel versprochen, war es in den letzten Wochen doch nicht immer leicht mein Training durch zuziehen. Sollte ich doch eines besseren belehrt werden. Doch erstmal von vorne.

Als wir in Stephans Studio angekommen waren, mussten wir erstmal noch ein bisschen warten, da wir recht zeitig da waren. So konnte ich mir erstmal einen Eindruck von den Angeboten der www.bewegungsfelder.de machen. Schon imposant was mit der heutigen Technik alles machbar ist. Im Studio gibt es nicht nur die Möglichkeit Leistungsdiagnostiken auf dem Rad und Laufband durchführen zu lassen. Das Team rund um Stephan betreut auch Sportler die sich auf Bergtouren im Himalaja vorbereiten. Dies geschieht mit Hilfe von zwei Kammern, in denen unterschiedliche Höhen über dem Meeresspiegel simuliert werden. Aus meiner Erinnerung heraus kann man hier bis zu 7000m Höhe über Null realisieren, um die Anpassungsfähigkeit des Körpers an den verminderten Sauerstoffgehalt in der Luft zu trainieren.

Ziemlich beeindruckt hiervon, lernte ich nur kurze Zeit später Stephan kennen. Stephan, geprüfter Sportfachwirt und ehemaliger Clubmanager zweier Fitnessstudios ist seit 2010 Personal Trainer und seit 2013 eigenständig Geschäftsführer bei www.bewegungsfelder.de . 2015 wurde er zudem für „den NEOS Award in der Kategorie „Innovation & Konzept“ nominiert.“ (https://www.personalfitness.de/suche/trainer/4242) Die sportliche Kompetenz ist also nicht anzuzweifeln und auch menschlich habe ich in Stephan jemanden kennen lernen dürfen, der nur zu empfehlen ist. Nett, aufgeschlossen, kundenorientiert und mit der nötigen Portion Humor (gerne auch mal englisch) ausgestattet wird man von ihm begrüßt und wirklich willkommen geheißen.

Dann ging es auch schon los, Maske auf und erstmal n Lungenfunktionstest machen. Nach kurzer Rücksprache und der Sicherstellung des allgemeinen Wohlbefindens wurde dann auch endlich das Laufband gestartet. Zunächst ging es daran 3 Minuten bei 4km/h zu gehen, um die Muskulatur vorzubereiten. Weitere 3 Minuten bei 6km/h folgten, und in diesen Intervallen steigerte Stephan die Geschwindigkeit bis zu dem Punkt an dem meine persönliche aerob/anaerobe Schwelle liegt. Während der gesamten Dauer der Diagnostik wurden mit Hilfe von Herzfrequenzsensor und Atemmaske sowohl Puls als auch Atemgase analysiert, um später hieraus Schlussfolgerungen ziehen zu können, wie mein künftiges Training gestaltet werden sollte. Bei der Atemgasanalyse werden unterschiedliche Werte verarbeitet. Für mich als Laien sind die zwei wichtigsten: eingeatmeter Sauerstoff und ausgeatmetes CO2.

Zunächst liegen diese beiden Werte (rote und blaue Kurve) auseinander und nähern sich bei zunehmender Belastung einander an. Dies geschieht solange bis das abgeatmete CO2 den eingeatmeten Sauerstoff überschreitet. In dem Punkt, wo sich beide Kurven schneiden, liegt nun die aerob/anaerobe Schwelle. Die an diesem Punkt gemessene Herzfrequenz, dient im Folgenden dazu, die neuen Trainingsbereiche zu definieren. Hieraus ergaben sich für mich folgende Bereiche:


Ebenso aufschlussreich war für mich die gewonnene Erkenntnis über mein bisheriges Trainingsverhalten. Der folgende Graph stellt dies relativ deutlich dar:

Im Normalfall sollte die Verteilung von GA1/GA2/EB zu diesem Zeitpunkt des Jahres in etwa 70%/20%/10% betragen. Bei mir zeigt die Grafik eindeutig einen zu großen EB Bereich. Das heißt im Umkehrschluss, dass ich in den vergangenen Einheiten gerne mal zu viel an und über der aerob/anaeroben Schwelle trainiert habe. Dies geschieht dann meist zu Lasten der Grundlagenausdauer. Um diesen „Fehler“ in Zukunft zu vermeiden, gilt es nun die Trainingsbereiche GA1 und GA2 weiter auszubauen, um zunächst eine gesunde Grundlage zu schaffen, auf die ich später aufbauen kann und um meine Schwelle gesund zu verschieben. Konkret bedeutet das für mich deutlich mehr Training im Grundlagenausdauerbereich zu absolvieren und ein bisschen ruhiger zu trainieren. Stephan hatte hierzu ein sehr anschauliches Beispiel. Stellt euch vor, ihr wollt eine bestehende Pyramide vergrößern. Wenn ihr anfangt an der Spitze anzubauen, droht die Pyramide zusammen zu brechen. Baut man aber zunächst das Fundament aus, hat man später genügend Basis um die Spitze danach höher in den Himmel ragen zu lassen.

Mein persönliches Fazit, zu der Diagnostik bei Stephan:

Absolut empfehlenswert. Noch mehr Details zu der „Untersuchung“ und mögliche Verbesserungen, sowie Anreize und Tipps hätte mein Kopf nicht verkraftet und verarbeiten können. Die Detailverliebtheit merkt man Stephan vom ersten Moment an. Jedoch verliert er dabei nie den Patienten und ist für jede Frage dankbar. Vor allem hat er aber zu jeder Frage auch eine passende und verständliche Antwort parat. Ich werde mich definitiv noch einmal zu www.bewegunsfelder.de bewegen. Wann weiß ich noch nicht genau. Aber mich reizt jetzt schon der Gedanke an den Tag, an dem ich kontrollieren kann, ob sich mein Training positiv auf meine Werte ausgewirkt haben wird.

Stephan, vielen Dank für diese geniale „Einheit“ bei dir.

P.s.: solltet ihr über eine Leistungsdiagnostik nachdenken und scheut euch nicht nach Essen zu fahren. Geht zu Stephan!

P.p.s: Ein weiteres tolles Gimmick ist die Auswertung mittels Wattmesser am Fuß. Wattanalyse beim Laufen, kannte ich bis dato auch noch nicht. Wollt ihr mehr dazu erfahren, fragt am besten direkt den Experten. Stephan Erdmann.

Matthes“

Quelle: Blog von Matthes Wagner

Leistungsdiagnostik für Läufer I

„Anfang September ging ich in die 6 Wochen Vorbereitung auf den Rhein City Run. Ich hatte mir ein strammes Programm mit 4-5 Einheiten in der Woche zurecht gelegt. Nach 1,5 Wochen Training machte ich eine Leistungsdiagnostik bei bewegungsfelder mit Stephan Erdmann. Diese änderte den Schwerpunkt meiner Vorbereitung rapide. Nicht in der Länge der Läufe, aber in der Schnelligkeit. Ich musste meine Geschwindigkeit rapide runter schrauben.

Ab dem Zeitpunkt ging es nur noch frei nach dem Motto: „Lange langsame Läufe bringen Geschwindigkeit“

Nach 4 Wochen Vorbereitung stand dann der Testlauf „10 km – CentrOlauf“ auf dem Programm. Wie schon berichtet lief es richtig gut für mich und alles nach Plan. PB aus dem vollen Training heraus.

Sonntag (16.10.16) hieß es dann endlich: 1. RHEIN CITY RUN von Düsseldorf nach Duisburg. Mein Ziel vor der Vorbereitung war es die 1:45 zu unterbieten. Nach der guten Vorbereitung habe ich jedoch schon mit einer 1:42 geliebäugelt.
Das beim Zieleinlauf die Bruttozeit auf 1:39:… stand, macht mich heute noch sprachlos…..und die NETTOZEIT gar auf 1:38:44 Std….mit dieser Zeit habe ich beim besten Willen nicht gerechnet….Jetzt muss ich mir für 2017 ein neues Ziel setzen 😀

Sven Dannenberg, 10/2016“

sven-hm

Leistungsdiagnostik für Radsportler

„Ich bin froh die Leistungsdiagnostik gemacht zu haben. Es wurde bei mir ein Defizit im GA-2 Bereich aufgedeckt und zudem sind jetzt meine Trainingszonen extrem viel anders als zuvor. Alle Werte sind jetzt deutlich höher. Ich bin gespannt wie sich das auswirkt und wie die nächste Kontrolle ausfallen wird.
Alle Zweifel ob sowas mit höherem Alter noch sinnvoll ist sind jedenfalls ausgeräumt. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt.“

reiner

Reiner H. auf Cyclus 2

„Hallo Stephan,

Ich habe nun ja doch das 24h Rennen im 2er Männerteam (leider gibt es da keine Masterwertung) in Duisburg mit Platz 20 hinter mich gebracht.

Nun, das Aufzeigen meiner Grenzen und Defizite, hat mir sehr in der Trainingssteuerung geholfen, so dass ich in „kurzer“ Zeit ein positives Ergebnis erzielt habe. Meine Pulswerte sind fast immer dort wo ich sie haben will. Allerdings ist das Fahren auf dem MTB nicht mit dem Rennrad zu vergleichen. Die Grundlageneinheiten habe ich weitestgehend mit dem Renner gestaltet. Also soweit so gut. Ich werde wie gewohnt mein Training bis Oktober durchziehen und dann bei dir auf dem Prüfstand schauen wo ich dann stehe.

Ich muss sagen, ich freue mich sehr, dass meine Freundin sich entschieden hatte den Termin gerade bei Euch zu machen. Ich fühle mich sehr gut bei euch aufgehoben und werde es in Zukunft immer gern nutzen.

mfg. Michael Lange“

Von der Diagnostik zum 24h MTB-Rennen – Ernährung während des Wettkampfs 

Herzlichen Glückwunsch an Peer und Karo zum 4. Platz in der 2er-Mixed-Wertung beim 24h-Rennen 2016 am Alfsee.

„Hallo Stephan,

vielen Dank für die Durchführung der Leistungsdiagnostik und für das anschließende Gespräch mit der ausführlichen Analyse und Beratung.

So wusste ich genau, in welchem Pulsbereich ich fahren sollte und erhielt u.a. wertvolle Tipps für meine Ernährung während des Rennens.

In Runde 1 bis 3 war mein Puls zwischendurch leider zu hoch, ich hatte es aber im Blick und wohl mit Nervosität und einigen Streckenabschnitten zu kämpfen. Ab der 4. Runde war ich im Rennen angekommen und konnte meine Runden abspulen.

Mit  „bewegungsfelder endurance“ kam ich sehr gut zurecht, es wird ein fester Bestandteil meiner Ernährungsstrategie werden!

Mein Debüt in der Zweier-Mixed-Wertung bei den 24-Stunden-Meisterschaften am Alfsee wurde dank deiner wertvollen Tipps zu einem positiven Erlebnis.

Einen Rennbericht kannst du unter folgendem Link nachlesen.

Liebe Grüße

Karo“

Alfsee Alfsee2 Alfsee3

ALfsee 4

 

Von der Diagnostik zum Rennen – Ernährung während des Wettkampfs auf Basis einer aktuellen LD

„Hallo Stephan,
Super hat das geklappt mit deinen Tipps wann ich Gel und Riegel einsetze und mit welcher HF ich fahren kann. Zweiter Platz bin ich voll zufrieden mit.
Herzliche Grüße Janina“

Janina

Seminare für Radsportler – Rainer von der ERG 1900e.V. (22.02.16)

„Am 20.02.2016 stand ein Workshop bei unserem Vereinspartner bewegungsfelder an. Der Workshop bestand aus drei Teilen zu jeweils einer Stunde.

Der erste Teil hatte das Thema Faszien und wie man die „Verklebungen“ des faszialen Bindegewebes aus der Muskulatur massieren kann. Für den Heimgebrauch empfiehlt es sich, eine SMR-Rolle zu nehmen. Damit man diese auch richtig anwendet, hat uns Stefan von bewegungsfelder gezeigt, worauf zu achten ist und vor allem, wie schmerzvoll solche Verklebungen sein können.

Als Käufer einer SMR-Rolle kennt man eigentlich nur die Standardübungen, aber mit denen erreicht man oftmals nicht genau die Punkte, die es zu „massieren“ gilt. Unter der Anleitung von Stefan gingen wir unerschrocken ans Werk und mussten dann doch sehr schnell unsere körperlichen Grenzen kennen lernen. Man kann sich übrigens sogar mit einem herkömmlichen Golfball seine Fußsohlen massieren!

Im zweiten Teil ging es um das Training mit Gewichten, insbesondere mit Kettlebells. Ich persönlich war bis dahin ein Langhantelfetischist und der Meinung, „viel hilft viel“ (in Form von Gewichten). Aber ich habe mich eines Besseren belehren lassen und war positiv überrascht, was man mit diesen Gewichten alles machen kann. Die wichtigsten Übungen für den Radsportler sind die Kniebeuge und das Kreuzheben. Hier gilt es, die Übung sauber zu beherrschen, was man aber eigentlich bei allen Übungen voraussetzen sollte. Aber die saubere Ausführung stellte sich bei einigen schon als eher unlösbare Aufgabe heraus. Gerade die Kniebeuge, die so einfach aussieht, ist für einige schon nicht durchführbar. Zu unbeweglich. Stefan zeigte uns wie man es doch schaffen kann und worauf besonders zu achten ist.

Im dritten Teil hingen wir an den Schlingentrainern. Hier war ich persönlich sehr neugierig, da ich diese aus meinem Fitnessstudio kannte, mich aber bisher nicht daran traute. Mit diesen Schlingen kann man sehr vielseitig arbeiten und eigentlich alle Übungen um zusätzliche Komponenten erweitern. Man arbeitet hier mit seinem eigenen Körpergewicht und das ist für mich und bestimmt auch für einige andere, oft zu viel des Guten. Hier zeigte uns Stefan wieder, worauf zu achten ist. Den Übungsideen sind keine Grenzen gesetzt.
Im Großen und Ganzen war es wieder ein sehr gelungener Workshop, der sehr umfang- und abwechslungsreich war. Stefan erklärte uns darüber hinaus auch, woher die Trainingsgeräte stammen, erzählte über die Entstehung und woher sie zum Teil abgeleitet wurden. Das fand ich persönlich sehr interessant und aufschlussreich, da man ja oft denkt, vieles sei von der Industrie erfunden worden um Geld zu drucken.

Jeder Workshop wurde mit einer Kaffeepause unterbrochen, bei der man in lockerer Atmosphäre über das Erlebte diskutieren konnte. Stefan war sehr an unserer Meinung interessiert und wollte zu jeder Aktion ein ehrliches Feedback haben. Wir waren sehr angetan und hoffen mit Stefan und bewegungsfelder das eine oder andere noch mal vertiefen zu können!

Quelle: http://www.erg1900.de/die-seminare-bei-bewegungsfelder/

Höhentraining, warum und wieso!? 

– Ein Erfahrungsbericht von Rainer (02.02.16)

bf2„Diese Frage wird oft gestellt und auch mir hat sich der Nutzen solch eines Trainings lange Zeit nicht erklärt. Erst als ich meine ersten Erfahrungen mit echten Bergen gemacht hatte und zwar beim Ötztaler Radmarathon. Die Luft am Startort in Sölden, auf über 1500 Meter ist für uns Flachlandhopser schon eine Herausforderung. Schon kleinste Anstrengungen werden zu einem unüberwindbaren Hindernis. Studien haben gezeigt das eine Höhenanpassung für uns “Flachland-Bewohner” gut 7 Tage in Anspruch nehmen kann und selbst dann ist man nicht bei 100% seiner Leistung. Bei mir war es so, dass ich bei der Ankunft in Sölden nur schwer mit der Höhe zurecht kam. Noch schlimmer war es 2014 beim erklimmen des Stilfser Joch, wo mir schwarz vor Augen wurde.

Was also kann man dagegen tun!? Die Lösung für uns im Ruhrgebiet ist die Höhenkammer bei bewegungsfelder. Als Vereinsmitglied der ERG haben wir die Möglichkeit, diese im Rahmen einr Kooperation zu nutzen.
Das erstes Mal war die Kammer auf 2700 Metern Höhe. Nach nur 5 Minuten auf einem Ergometer mit moderater Belastung, bekam ich Kopfschmerzen und Schwindelgefühle. Diese ließen jedoch nach 20 Minuten nach und mein Körper gewöhnte sich immer besser an die Höhe. Ziel für mich ist es meinen Körper daran zu gewöhnen, damit ich in diesem Jahr beim Stilfser Joch nicht wieder “schwarz sehe”.

bf1Ich besuche die Höhenkammer nun seit 7 Wochen. Jeden Montag gehe ich mit Vereinskollegen und Kolleginnen bei bewegungsfelder trainieren. In der Zwischenzeit habe ich schon Höhen von bis zu 4700 HM erlebt und ich merke, wie mein Körper damit immer besser zurecht kommt. Der positive Nebeneffekt dabei ist, das man damit auch Vorteile im Flachlad hat, da der Körper durch das Höhentraining in der Lage ist mehr Sauerstoff zu transportieren und man so bessere Ausdauerleistungen erzielen kann. Außerdem wird der Stoffwechsel angeregt. Ich habe dies schon am eigenen Leib erfahren und kann es nur jedem empfehlen mal zu testen. Mich persönlich hat das Höhentraining schon jetzt überzeugt und der Service bei bewegungsfelder alle mal.“

Quelle: http://www.erg1900.de/hoehentraining-warum-und-wieso/

Oliver Hering (03.01.16)

„Ich habe vor vier Jahren, seit langer Abstinenz wieder mit dem Sport angefangen. Zunächst um ein wenig „fitter“ und freier im Kopf zu werden. Schnell reichte mir dies jedoch nicht mehr, so dass ich seit drei Jahren Mountainbikerennen fahre. Ich nehme sowohl an CrossCountry-, Marathon- und Stundenrennen teil. Nachdem ich hier selber einiges ausprobiert hatte und nicht so recht meinen Zielen näher kam, fing ich mit dem Training bei Stephan Erdmann an. Seit nun fast einem Jahr trainiere ich mit und bei ihm. Mein Training ist wesentlich effektiver geworden und ich bin meinen Zielen ein ganzes Stück näher gekommen. Was sich schlussendlich auch in meinen Resultaten bei den verschiedenen Wettkämpfen wiederspiegelt. Er hat mir gezeigt wie ich meinen Schwachstellen entgegentrete und so gezielter trainieren kann. Ich komme sowohl im Alltag, aber auch vor allem in meinen Wettkämpfen wesentlichen besser zurecht. Ich kenne meine Grenzen und kann meine Leistungsfähigkeit besser nutzen. Ein großer Bestandteil beim Training ist die Motivation. Auch hier ist Stephan Gold wert. Sollte ich in einem Tief stecken, holt Stephan mich gekonnt heraus und zeigt mir den richtigen Weg. An dieser Stelle, vielen Dank und weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit.“

Sabine Poluzyn (14.12.15)

„Stephan begleitet hochprofessionel meinen sportlichen Lebensweg. Angefangen über die Leistungsdiagnostik, über die individuellen Trainingspläne, Ernährungsberatung, bis hin zur Wettkampfbetreuung und das alles auf den neustem wissenschaftlichem Stand der Dinge. Darüber hinaus hat er für mich jederzeit ein offenes Ohr, achtet auf die Zwischentöne und mahnt auch schon mal die Ruhezeiten an. Mit dieser tollen Betreuung kann man ambitioniertes Training und das Berufsleben miteinander vereinbaren. Von mir gibt es fünf Sterne und das aus voller Überzeugung!“

Ironman Frankfurt 2015 (Stephan, 28.7.15)

3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42,195km Laufen

Ich wollte doch nur Cherry Plus kaufen 😉 und wurde im Internet fündig, und eilte zu „bewegungsfelder“ nach Essen, ohne weiter zu begreifen was mich dort erwarten könnte.

Während des Gespräches mit Wiebke begriff ich, dass ich hier mehr bekam als nur ein Getränk.

Höhentraining ? Im Glaskasten ? Trainings-Steuerung ? Ernährungsberatung ? Ein Studio nur für Ausdauersportler ? Keine Muskelshirt´s ???

Das passt dachte ich und entschloss mich mein Wintertraining für den Ironman 2015 in Frankfurt hier durchzuführen.

Nach intensivem Austausch mit dem gesamten Team und einer erst Spiro begann ich mit meinem Training.

„Immer langsam im GA 1 bleiben“ konnte ich nach einer Weile nicht mehr hören. Aber er wurde zum wichtigsten Satz.

Nach drei Monaten kam die 2. Spiro und sie behielten Recht. Was auch sonst „immer langsam im GA1“

Nicht nur meine Ausdauer beim Radfahren und Laufen stieg ständig, auch mein Schwimmtraining profitierte vom Sauerstoff reduziertem Training. Ich als ehr schlechter Schwimmer wurde schneller ohne hier mehr zu trainieren. Ein sehr angenehmer Nebeneffekt.

Hierfür Tausend Dank. Eine so gute Wintervorbereitung hatte ich noch nie und das mit weniger Stunden- Aufwand unterhalb der Woche.

Am 05.07.2015 war es dann endlich soweit. Die letzten Wochen flogen nur so vorbei und hin und wieder kam die Frage auf, hab ich genug Trainiert ?

Auch hier danke ich dem Team um Stephan Erdmann, sie hatten immer ein Ohr oder eine Empfehlung, mit dem Druck umgehen zu können.

Wir haben genug Trainiert, Rad und Material sind OK, aber wer sagte 40 Grad sind auch OK ???

Es war der heißeste Tag, ever !!! Dazu Neo Verbot weil der See zu warm war !!!

…immer langsam im GA1… könnte mich zum Ironman machen ?!

Gesagt getan Tempo raus, mal ein auf schlau machen 😉 und auf Stephan hören 😉

13Std. 20min. keine Bestzeit aber Ironman

Ein großes Danke schön an das Team

Stephan-Kordel-Finisher-Frankfurt-2015

Mein erster Halbmarathon – der Zieleinlauf in Paris (Marion, 8.3.15)

…und so war gefühlt der ganze Lauf – aber wie hätte es auch anders sein können in meiner Lieblingsstadt! Als der Gedanke an einen Halbmarathon realistisch wurde und die ersten 18- und 20km-Strecken im Training geschafft waren, war mir schnell klar, dass die Halbmarathonpremiere für mich nur in Paris stattfinden kann! Und als ich einer Freundin davon erzählt habe, hat sie mich nur kurz gefragt, ob ich alleine laufen möchte oder ob sie mitkommen soll, ich hab geantwortet, dass ich mich freuen würde, wenn sie mitkommt, und schon haben wir gebucht. Genauso ist es dann auch das ganze Wochenende geflutscht, inklusive des Laufs. In unserer Startbox sind wir vor dem Lauf von unseren französischen Namensvetterinnen Patricia und Marion angesprochen worden, die sich gefreut haben, auf uns als Pendant zu treffen. Das war schon ein super Omen für den Lauf. Und dann ging’s los, vom Chateau de Vincennes aus über Nation und Bastille rein in die Stadt…. Überall Sambagruppen. Gänsehaut pur, die Kilometer sind nur so geflogen… Am Hotel de Ville in der Stadtmitte spielte die Hauptband, uns wir kamen kurz Begleiting von einer französischen ‚Schnecke‘, die wir auf dem Rückweg Richtung Bastille dann aber angehängt haben. Um km 13 wurden die Strassen dann wieder geöffnet, so dass wir auf dem Bordstein laufen und sogar einmal an einer grossen Kreuzung an der Ampel warten mussten. Anstrengend wurde es ab km 18. An km 19 kamen wir durch ein grosses mehrbogiges Tor, auf dessen Bögen stand: „Die ersten Km sind geschafft“ – „Jetzt erst beginnt dein Rennen“ – “ „Heute ist dein Tag“. Das gab nochmal richtig Gänsehaut auf den letzten Metern!!! Und plötzlich war das Ziel zu sehen…. Da hab ich mit den letzten Reserven Gas gegeben. Angefeuert von einer Spalier stehenden, tanzenden und johlenden Cheerleadergruppe kamen für den Schlussspurt nochmal genug Endorphine zusammen… Und dann ist das unten beigefügte Bild entstanden. Endlich Halbmarathoni!!!

Es war mein schönster Lauf bisher!!!

Ein grosses Danke von Herzen an alle, die mich bis hier hin gebracht und begleitet haben; besonders genannt seien stellvertretend für alle […] Stephan Erdmann und sein Team von bewegungsfelder in Essen, und meine beiden liebsten Laufkumpelinnen Patrizia und Andrea.

Marion-HM-Paris

 Die Laufmädchen Leistungsdiagnostik (Katrin, 7.2.15)

Vor einem Jahr habe ich die Runtastic App dann (nicht zuletzt wegen der Ungenauigkeit und dem Smartphonerumgeschleife) gegen eine Garmin GPS Uhr mit Herzfrequenzmesser getauscht. Die Uhr begleitet mich seitdem bei jedem Lauf. Der Gurt lag in der Schublade. Ich wollte mich nicht beirren lassen. Denn das Einzige, was ich bislang wirklich immer ignoriert habe, ist mein Puls.

Den ersten Denkanstoß erhielt ich von meinem geschätzten Lauffreund Mike. Er ermahnte nicht zuletzt auch in seiner Kolumne, den Gurt anzulegen. Jahaha, Du hattest Recht. KolumnenKlugscheißerKleiß!

Nun lautet mein großes Ziel: MARATHON. Da macht es durchaus Sinn, im Vorfeld mal zu schauen, wo man genau steht und was der Puls dabei so macht. Außerdem sollte man sich bewusst sein, dass man seinem Körper 42,195 Kilometer und bei mir dann (wenn alles klappt) 4 Stunden und 29 Minuten volle Belastung zumutet. Das ist echt ne Hausnummer.

Ich habe früher schon oft Trainingspläne im Internet oder in Laufbüchern gesehen. Dort steht nicht zwingend immer die Distanz und Zeit im Vordergrund, sondern der Zielpuls. Von diesen Pulsbereichen gibt es mehrere – und diese sind bei jedem anders und somit individuell gelagert. Deshalb verstand ich nie, wie solche pauschalisierten Pläne genutzt werden können.

Man unterscheidet in diesen Stufen: Regeneration / Grundlagenausdauer 1 (GA1) / Grundlagenausdauer 2 (GA2) / Entwicklungsbereich / Maximale Belastung.

In jeder dieser unterschiedlichen Phasen verhält sich der Körper anders. Die Energiebereitstellung kommt aus unterschiedlichen Quellen, die Sauerstoffaufnahme ist anders und die Wirkung auf unser Herz-Kreislauf System. Die Energiegewinnung erfolgt im GA1 Bereich zum Beispiel durch die Fettverbrennung und im Entwicklungsbereich größtenteils aus Kohlehydraten.

Diese Phasen werden bei einer Leistungsdiagnostik mit den individuellen Pulsbereichen versehen. Somit weiß ich, in welcher Phase ich mich bei Puls x aufhalte.

Wenn ich beispielsweise im sogenannten GA2 Bereiche laufe und jemand zeitgleich mit mir, dann kann mein Puls bei 160 und seiner bei 120 liegen. Und sein Puls kann sich im Regenerationsumfeld tummeln.

Meine Leistungsdiagnostik habe ich bei bewegungsfelder in Essen bei mir um die Ecke durchführen lassen. Einige aus meiner Lauf- und Rad Community hatten mir im Vorfeld schon von ihren Erfahrungen berichtet und eine klare Empfehlung ausgesprochen.

Im Vorfeld musste ich einen recht umfangreichen Anamnese Bogen ausfüllen, meine usseligen Laufschuhe von verdammt viel Waldlaufschmotter befreien und durfte 2h vorher nichts essen.

Als ich in den Räumlichkeiten eintrudelte, wurde ich wirklich sehr nett begrüßt und zog mich erstmal um. Im Laufmädchen Outfit begrüßt mich dann auch Nicolas Erlemann. Er führt jetzt gleich die Diagnostik mit mir durch. Noch nen schicken Polar Pulsgurt unters Shirt, ab auf die Waage und los geht’s.

Ich war ziemlich nervös. Ziemlich dolle. Allein mein Ruhepuls schoss in die Decke. Vor allem wenn ich an die Darth Vader Maske dachte, die da gleich in mein Gesicht springen wird. Auch wenn Nico versucht hat, mir die Angst zu nehmen – die Grundspannung blieb.

Ich kenne solche Tests von früher – aber nur mittels Laktatwerten. Laktat (das Salz der Milchsäure) gilt als ein Indikator für körperliche Leistungsfähigkeit. Aber da wird einem nur ins Ohr gepiekst. Thats it.

Diesmal stand eine sogenannte Spiroergometrie an. Hierbei wird zusätzlich unter Belastung eine Atemgasanalyse durchgeführt. Damit kann man dann zum Beispiel die genauen Pulsfrequenzen,maximale Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxydabgabe ermitteln. Denn nur so kann man dann genau die Trainingsbereiche (Reg / GA1 usw…) bestimmen.

Nachdem die Vorbereitungen soweit abgeschlossen waren, stülpte Nico mir die Maske auf – verbunden mit jeweils 3 Schläuchen und parkte mich schon mal auf dem Laufband.
Bevor das allerdings angestellt wurde, wurde im Ruhezustand ein Lungentest gemacht.
Einatmen – Ausatmen. Sauerstoff rein – Kohlendioxyd raus. Dabei konnte er auf seinem Monitor genau sehen, wie die Sauerstoffaufnahme und die CO2 Abgabe war.
Endlich kommt mir mal mein Bio LK zugute, auch wenn es schon paar Jahre her ist. Wenn man die maximale Sauerstoffaufnahme betrachtet, dann wird das als VO2max Wert bezeichnet. Dieser Wert gibt an, wie viele Milliliter Sauerstoff mein Körper bei Belastung maximal pro Minute verwerten kann. Grundsätzlich kann man sagen, dass man anhand dieses Wertes die Ausdauerleistungsfähigkeit eines Sportlers bemessen könnte. Betrachtet werden muss dabei auch noch Größe und Gewicht – deshalb wurden diese Parameter entsprechend berücksichtigt.

[…]

Dann ging es mit dem eigentlichen Test los. War schon mal n prima Einstieg.
Nico steigerte ab 5 km/h in 1 bzw 2 Minuten Intervallen die Intensität – und packte jeweils 1 % Steigung und 1 km/h Pace drauf.
Bei 9 % Steigung und 9km/h fand ich das echt richtig fies. Berg, diese doofe ungewohnte Maske. Prima Kombination.

So bescheuert es sich anfühlte, sah es auch aus:

Katrin bei der LDKatrin-bei-der-LD

Das war nicht mein Abend. Nicht mein Tag.

Nach ca. 15 Minuten war meine persönliche Laufband Odyssee für mich vorbei. Kurz duschen und danach noch mal zusammensetzen. Nico, und später auch Stephan (der Chef himself) nahmen sich noch einige Minuten Zeit, um mit mir über meine Ergebnisse zu sprechen.
Die Lungenwerte seien zwar schlecht, aber nicht lebensbedrohlich oder gefährlich. Muss man abklären lassen. So will I!

Danach sind wir meine persönlichen Trainingsbereiche durchgegangen. Man kann erkennen, dass ich schon eine gute Grundlage habe, an der ich nun gezielt weiter ansetzen kann. Das bedeutet konkret, dass ich vor allem bei meinen langen Laufeinheiten darauf achten muss, den Puls unter 140 zu halten.

Das habe ich heute (allerdings auf flacher Strecke) getestet – klappt prima – sogar bei einer Pace von knapp unter 10 km/h. Yeah. Damit bin ich im GA 1 Bereich und sogenannten aeroben Bereich. Das ist das optimale Herz-Kreislauf-Training und die Energie kommt aus der Fettverbrennung.

Also: Wer länger langsam läuft, wird automatisch irgendwann schneller!

Jeder erfahrene Läufer und Trainer hat mir das bestätigt. Also halte ich mich jetzt brav daran. Versprochen!

Letztendlich weiß ich jetzt erstmal woran ich arbeiten kann.

Lieben Dank an Nico und Stephan – wir sehen uns ja dann ganz bald wieder!

Bis Montag,

Euer Laufmädchen

 

Vorbereitung für den Vivawest Marathon 2013

Hallöchen Ihr Lieben!

Vielen Dank für die Unterstützung in den letzten acht Wochen. Habe den gestrigen Rhein-Ruhr-Marathon gut zu Ende gebracht. Eine doch hervorragende 4:08:06 ist dabei herausgekommen. Mein Ziel unter vier Stunden zu bleiben war doch zu ehrgeizig gedacht, aber ich höre ja noch nicht gleich auf 😉 Wenn meine Blasen an beiden Füßen (grrr) abgeheilt sind, komme ich wieder rein. Bis dahin viele liebe Grüße aus Dortmund an Wiebke, Stephan, Christian & Co.

Nicole

 

Höhenvorbereitung für den Nürburgring

Altfrid Heger, Essener Motorsport-Ikone, ist derzeit in der Fahrerwertung und mit seinem Team Triple H Team Hegersport Fünfter der Gesamtwertung der FIA GT1 Weltmeisterschaft. Für sein Heim-Rennen Ende August auf dem Nürburgring beschreitet der 52-Jährige auch in seiner körperlichen Vorbereitung neue Wege – er geht in Essen in die Höhe.

Altfrid Heger, der in der Fahrerwertung zur Halbzeit der Serie Platz fünf belegt, freut sich ganz besonders auf sein Heim-Rennen in der Eifel: „Die Saison ist bisher besser gelaufen als wir es erwartet haben. Und vor heimischen Publikum zu fahren, ist immer ein tolles Erlebnis.“ Um sich die im Motorsport notwendige körperliche Leistungsfähigkeit zu holen, bereitet sich der Essener Renn-Routinier in den Höhenkammern von bewegungsfelder in Rüttenscheid vor. Der Kontakt kam durch den Extrem-Radsportler Holger Röthig zustande, der sich im Frühjahr mit Höhentraining auf das „Race Across America“ vorbereitet hatte.

Effektiv trainieren durch geringere Belastung und höheren Stoffwechselumsatz. Bis zu 20 Prozent weniger Belastung für Bänder, Sehnen und Gelenke zeichnet das Training in der Höhe aus, und das bei einer höheren Stoffwechselaktivität, denn in 2.800m Höhe gibt es relevant weniger Sauerstoff in einem Atemzug. Der Körper versucht sich anzupassen und bringt so jeden Stoffwechsel in Gang. „Dadurch reichen zweimal pro Woche max. 60 Minuten aus, um auch kurzfristig seine Leistungsfähigkeit zu steigern“, sagt Uta Oehl, Diplom-Sportwissenschaftlerin und Geschäftsführerin von bewegungsfelder. Für Altfrid Heger eine ideale Konstellation, bis zum Nürburgring (26. – 29. August) noch effektiv zu trainieren: „Jeder, der lange Strecken mit dem Auto fährt, weiß, wie anstrengend das ist. In einem Rennwagen sind die Bedingungen nochmals deutlich schwieriger.“

Holger Röthig bereitet sich auf den härtesten Wettkampf der Welt vor: Race across america 2010

Am 3. Juni 2010 flog Ausdauerathlet Holger Röthig nach Oceanside in Kalifornien. Dort startete das legendäre „Race Across America“. Während sich der Ausdauer-Athlet auf 4.835km, 41.165 Höhenmeter und einen Tagesdurchschnitt von 400km vorbereitete, bietet bewegungsfelder mit den Möglichkeiten des Höhentrainings, dem Know-How in der Leistungsdiagnostik, Trainingsplanung und Ernährungsberatung die besten Voraussetzungen. In den letzten drei Monaten seiner Vorbereitung hat der 40-jährige Essener etwa 6.000 Kilometer auf dem Rennrad draußen zurückgelegt. Hinzu kommen noch unzählige Stunden in den Höhenkammern von bewegungsfelder. Hier holte sich der Essener  den letzten Schliff. Sein Fazit der Saisonvorbereitung ist sehr positiv: „Durch das Höhentraining bei bewegungsfelder sind meine Leistungs- und Regenerationsfähigkeit im Vergleich zu den letzten Jahren deutlich besser geworden“, sagt der Extremsportler.

Holger Röthig bereitet sich bei bewegungsfelder auf Race across america vor (RTL Bericht vom 4. Juni 2010)

Höhentraining, Holger Röthig, Race across america